www.ein-stueck-des-weges.de Birgit Fiedler
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Nach dem Sterben

Ich erlebte bereits 2 mal ein Review.

 

Das war Ostern... etwa 2003 und im Frühling/Sommer 2014.

 

Review bedeutet, selbst nochmal anzusehen, wie man einmal gestorben ist. Das kann man träumen, in Trance erleben, in einer Rückführung oder unter Hypnose.

 

Das 1. Review,

das Oster-Review erfuhr ich in Form eines Traumes.

 

Ich sah mich im Meer schwimmen. Besser gesagt, ich tauchte unter Wasser.

Das Wasser war schön grün, aber irgendwie waren dort auch wie schwarze Teile im Wasser.

Es waren kleinere Holzteile, wie Wrackteile.

 

Ich sah mich tauchen, ich beobachtete mich selbst.

Aber es war kein luzides Träumen, ich konnte die Handlung nicht steuern, es wurde mir einfach gezeigt. Aber ich konnte überlegen und mein menschliches Ich überlegte: jetzt muss ich aber mal auftauchen und Luft holen. Ich wunderte mich sehr, dass ich weder Beklemmung noch Angst verspürte. Ich atmete nicht unter Wasser, ich spürte auch keinen Druck. Ich WAR einfach der Atem selbst, verbunden mit dem Meer, mit einfach allem.

Ich tauchte einfach im grünen Meer dem Licht der Sonne entgegen, die mir von oben ins Meer herab schien. Genau auf diese Sonne steuerte ich zu und was ich als Taucher fühlte war .... einfach nur eine Selbstverständlichkeit, mit der ich auf das Licht zuschwamm.

 

Es gab keine Schmerzen, keine Angst, es gab keine Traurigkeit. Es gab keine menschlichen Bedürfnisse. Ich brauchte keinen Atem, ich hatte irgendwie alles, ich war nur ich selbst.

Darum weiß ich, dass ich gestorben war und mich auf der Reise zu Gott befand.

 

Es tut also nicht weh, es gibt keine Angst auf der Reise. Es gibt einen Weg, einen Vorgang um in der geistigen Heimat anzukommen. Das Raum-Zeit-Gefüge ist in diesem Stadium noch vorhanden, wenn auch "leichter, lichter, höher schwingend".

Darum haben die Ägypter auch Boote für die Reisen ins Jenseits gebaut und Gaben mitgegeben. Die Reise ins Jenseits wird allerdings ein eigenes Kapitel.

 

Das 2. Review

erlebte ich im Auto unterwegs, ich war grade dabei, einzuparken.

 

Ich sah die Umstände meines Todes und die waren nicht grade erfreulich. Sondern eher ziemlich brutal. Ich schaute mir das Vorgehen an und als ich gestorben war, fand ich mich in einer Matrix wieder. Es sah aus wie ein Netz, welches mich mit absoluter Liebe durchflutete.

Ich dachte erst, ich sei gefangen, aber das ist falsch.

 

Ich war eine Einheit mit der Liebe! Ich war bedingungslos geliebt. Ohne jegliche Bewertung, ohne Kritik über mein Verhalten. Ich wurde einfach nur bedingungslos geliebt!

 

Ich sah das alles, es war mir bekannt, hatte es schon oft erlebt und dachte tatsächlich einfach nur: Shit happens...

 

Das ist wirklich wahr und es ist lustig und komisch zugleich. Aber es beinhaltet so viel Erkenntnis über das  Leben und über das Sterben, dass es wirklich wichtig ist.

 

Also, mein Fazit aus Sicht einer Verstorbenen:

 

1. Sterben ist neutral.

Es ist einfach, was es ist.

Alles andere interpretieren wir nur selbst hinein.

 

2. ALLES IST LIEBEN!

Alles ist Leben!

Alles!

 

 

Ganz egal, WIE man stirbt. Die Matrix, dieses göttliche Netz der Schöpfung, welches uns immer auffängt, ist Liebe und lässt uns auch definitiv Liebe fühlen und augenblicklich alles über das Leben und die ganzheitliche, allumfassende Liebe wissen. Aber dieses Netz durchdringt auch unser irdisches, manifestiertes, weltliche Leben. Wir können uns jederzeit daran erinnern.

 

Ist es nicht schön zu wissen, dass jedeR in Liebe IST? Ganz gleich in welchem Seins-Zustand? Ist es nicht schön, zu wissen, dass Verstorbene Liebe fühlen, Liebe haben, Liebe sind?

Völlig frei und absolut geschützt? Im Leben, im Alltag müssen wir oft erst lernen, damit umzugehen. Auf geistiger Ebene ist es aber einfach so. Da können wir nichts dran rütteln.

 

Shit happens!

Das bedeutet nichts weiter als die Leichtigkeit, die dem Leben inne wohnt!

Mist, im Leben Fehler gemacht? Oder einfach so gestorben? Hat wer anders Schuld? Ok, dann ist es so. Wir kommen sowieso wieder und dann können wir ja mal schauen, wie wir es dann machen. Ja, es hat tatsächlich was von einem Spiel. Wie bei Mensch-ärgere-dich-nicht.

 

Es kann sein, dass wir mal rausfliegen. Aber dann ... sind wir irgendwann wieder da und machen wieder mit. Dann sind vielleicht die anderen schon weitergezogen, das ist wahrscheinlich und ganz natürlich. Doch jetzt ist klar, wir sind niemals ganz weg. Wir leben immer weiter. Eigentlich ist es wie Urlaub machen. Man fährt weg und irgendwann kommt man wieder an.

 

Ich habe mich mit der Leichtigkeit des "shit happens" als Mensch in diesem Leben schwer getan. Ich hatte den Gedanken: Mist, jetzt muss ich wieder ins Leben zurück! Ich erkannte erst viel später, dass nur ich dachte, ich hätte einen Fehler gemacht und das Leben sei eine Strafe. Ich hatte nur irgendwie keine Lust und habe mich geärgert, dass ich vorzeitig rausgeflogen war. Aber so ist das Leben

 

Ich wusste immer, auch als Mensch in diesem Leben, dass es nichts weiter gibt als Liebe. Doch es ist schon schwer, das zu denken, wenn etwas Schreckliches passiert in der Welt. Es ist wie ein Spagath, den man üben muss, bevor man es schmerzfrei und ohne umzukippen kann.

 

Ganzheitlich ICH!

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